Samstag, 18. Mai 2013
Stehen
Stehen, im Schatten
des Wundenmals in der Luft.

Für-niemanden-und-nichts-Stehn.
Unerkannt,
für dich
allein

Mit allem, was darin Raum hat,
auch ohne
Sprache.

Paul Celan, Stehen



Vom Winde verweht
Was möchte ich sein?
Leicht sein

Von einem zarten Windhauch
hoch in die Luft
gewirbelt

Nicht greifbar
Unhaltbar
Frei?
In den Himmel stürzen und mit den Wolken treiben
Nicht da sein
Ganz klein sein
In deinen Armen verschwinden